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Unsere Energie
Bürger-Energiegenossenschaft Niestetal

DEiN eG i. Gr. informierte im Rathaus von Staufenberg

Am 15.09.2014 informierte DEiN eG i. Gr. aus über sich und ihre Projekte zur Energieerzeugung aus regenerativen Quellen. Die gut besuchte Veranstaltung fand statt vor dem Hintergrund der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Rathauses. Die Anlage ist von der Genossenschaft gebaut und finanziert worden und wurde anschließend von der Gemeinde angepachtet. Der erzeugte Strom wird im Rathaus verbraucht, etwaige Überschüsse werden ins Netz eingespeist.
Bürgermeister Zimmermann ließ es sich trotz Urlaubs nicht nehmen, zu Beginn persönlich ein Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung zu richten. Er nahm dabei Bezug auf die wenige Tage vorher in Betrieb genommene PV-Anlage: „Laptop und Beamer für die heutigen Vorträge laufen schon mit Sonnenstrom von unserem Dach!“ stellte der Bürgermeister zufrieden fest.
Werner Steinke und Dr. Jürgen Drewitz vom ehrenamtlich tätigen Vorstand der DEiN eG i. Gr. erläuterten in ihren Vorträgen den Aufbau, die Zielsetzung und die Projekte der Genossenschaft. Sie zählt derzeit 150 Mitglieder, davon 9 aus Staufenberg, die zusammen bislang rund 1600 Anteile zu jeweils 250.- € gezeichnet haben. Die Unternehmensform der Genossenschaft wurde gewählt, weil sie von der Struktur her demokratisch ist und auch Menschen mit kleinem Budget eine Beteiligung ermöglicht. Die unternehmerischen Aktivitäten werden so auf eine breite Basis bürgerschaftlicher Beteiligung gestellt.
Die Mitglieder sind ganz überwiegend Privatpersonen, die sich für eine Wende hin zu den regenerativen Energien und zu einer möglichst regionalen Versorgung einsetzen. „Die Ausgaben für Energie sollen in möglichst großem Unfang in der Region bleiben und nicht an große Konzerne im In- oder Ausland abfließen. Durch Projekte in der Region, finanziert von Menschen aus der Region wird daneben auch die heimische Wirtschaft gefördert und die Wertschöpfung gesteigert. “ betonten die beiden Referenten.
Herr Eigenbrod von der Städtische Werke AG, Kassel, stellte in einem Kurzvortrag die technischen und wirtschaftlichen Daten des Windparks vor und beantwortete anschließend Fragen aus dem interessierten Zuhörerkreis.

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